Als Elternteil für die Kinder mit dem Rauchen aufhören: So unterstützt Hypnose beim Rauchstopp

Rauchen aufhören für die Kinder ist für viele Eltern der stärkste Antrieb, endlich rauchfrei zu werden. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Kinder rauchender Eltern werden fast dreimal häufiger selbst zu Rauchern (Quelle: Ärztezeitung/Pediatrics, 2009). Etwa sieben Prozent aller Kinder unter sechs Jahren sind zu Hause regelmäßig Tabakrauch ausgesetzt (Quelle: BZgA/kindergesundheit-info.de, 2024). Wer als Elternteil aufhört, schützt also nicht nur die eigene Gesundheit, sondern beeinflusst aktiv, ob die eigenen Kinder später selbst zur Zigarette greifen.

Doch zwischen dem festen Vorsatz und dem letzten Zug an der Zigarette liegt oft ein Weg voller Rückschläge. Willenskraft allein reicht selten, Nikotinpflaster bekämpfen nur das Symptom. Hypnose setzt an einem anderen Punkt an: Sie löst die tief verankerten Gewohnheiten und emotionalen Verknüpfungen zum Rauchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorbildfunktion: Kinder rauchender Eltern werden später fast dreimal häufiger selbst zu Rauchern.
  • Passivrauchen: Es belastet besonders die Atemwege von Kindern, deren Lungen sich noch entwickeln.
  • Gesundheitsrisiken: Passivrauch kann bei Kindern Atemwegsinfekte, Asthma und Entwicklungsstörungen der Lunge begünstigen.
  • Hypnose-Ansatz: Die Methode setzt an den Gewohnheiten und emotionalen Verknüpfungen an, nicht nur am Nikotin.
  • Unverbindlich: Ein kostenloses Telefongespräch klärt vorab alle offenen Fragen.
Familie mit Kindern beim Spaziergang in herbstlicher Natur
Ein rauchfreies Leben bedeutet mehr Energie und Lebensqualität für die ganze Familie (Symbolbilder: Freepik/KI).

Warum viele Eltern für ihre Kinder aufhören wollen

Der Moment, in dem Eltern wirklich aufhören wollen, hat selten mit Statistiken zu tun. Oft ist es ein ganz konkreter Augenblick: Das Kind fragt, warum Mama oder Papa ’stinkt‘. Oder man ertappt sich dabei, heimlich auf dem Balkon zu rauchen, während drinnen die Familie wartet.

Was viele nicht wissen: Kinder beobachten das Rauchverhalten ihrer Eltern sehr genau. Studien zeigen, dass Kinder, deren Eltern rauchen, fast dreimal häufiger selbst zur Zigarette greifen als Kinder aus Nichtraucherfamilien. Das Rauchen wird unbewusst als normales Erwachsenenverhalten abgespeichert.

Die gute Nachricht: Hören Eltern auf zu rauchen, sinkt dieses Risiko deutlich. Kinder von ehemaligen Rauchern haben kein höheres Risiko, selbst Raucher zu werden, als Kinder von Eltern, die nie geraucht haben.

„Viele Eltern sagen mir im Vorgespräch: Ich will nicht, dass meine Kinder das später auch durchmachen müssen. Diese Motivation ist unglaublich kraftvoll.“

– Heidrun Glenz, Hypnosetherapeutin in Oldenburg

Passivrauchen: Was es für Kinder bedeutet

Passivrauchen ist kein abstraktes Risiko. Es bedeutet, dass Kinder dieselben Schadstoffe einatmen wie die rauchende Person selbst, teilweise sogar in höherer Konzentration. Der Körper von Kindern reagiert darauf besonders empfindlich: Ihre Atemfrequenz ist höher, ihr Entgiftungssystem noch nicht ausgereift, und ihre Lungen befinden sich mitten in der Entwicklung.

Schätzungen zufolge sind etwa sieben Prozent aller Kinder unter sechs Jahren zu Hause regelmäßig Tabakrauch ausgesetzt. Auch das Rauchen auf dem Balkon oder im Auto bei geöffnetem Fenster schützt Kinder nicht vollständig, da sich Schadstoffe in Kleidung, Haaren und Möbeln festsetzen.

Mögliche Folgen von Passivrauchen bei Kindern

  • Häufigere Atemwegsinfekte und Mittelohrentzündungen
  • Erhöhtes Risiko für Asthma und allergische Reaktionen
  • Beeinträchtigung der Lungenentwicklung
  • Bei Säuglingen: erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod

Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen. Die meisten rauchenden Eltern wissen um diese Risiken und leiden selbst darunter. Umso wichtiger ist ein Weg, der wirklich funktioniert.

Elternteil und Kind pflanzen gemeinsam Baum im Garten
Mit dem Rauchstopp investieren Eltern aktiv in eine gesunde Zukunft ihrer Kinder.

Warum klassische Methoden oft scheitern

Vielleicht haben Sie es selbst erlebt: Der Vorsatz steht, die ersten Tage laufen gut, und dann kommt eine stressige Situation. Ein Streit, ein harter Arbeitstag, ein schlechter Schlaf. Plötzlich ist die Zigarette wieder da.

Das Problem: Willenskraft allein bekämpft nur die Oberfläche. Das Rauchen ist nach Jahren oder Jahrzehnten tief in den Alltag eingewoben. Die Zigarette zum Kaffee, nach dem Essen, in der Pause, bei Stress. Diese Verknüpfungen sitzen im Unterbewusstsein und lassen sich nicht einfach ‚wegdenken‘.

Nikotinpflaster oder Kaugummis ersetzen zwar das Nikotin, ändern aber nichts an diesen automatischen Mustern. Viele Raucher berichten, dass sie trotz Pflaster in bestimmten Situationen ein starkes Verlangen spüren, weil die Gewohnheit selbst nicht aufgelöst wurde. Genau hier setzt Hypnose an.

Wie Hypnose Eltern beim Rauchstopp unterstützt

Hypnose zur Raucherentwöhnung ist kein Bühnentrick und keine Willensbrechung. Es handelt sich um ein anerkanntes Verfahren, das in einem entspannten Bewusstseinszustand arbeitet. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig für neue Impulse.

In der Hypnosepraxis Aureus in Oldenburg arbeitet Heidrun Glenz mit einer Methode aus England, die speziell auf die Raucherentwöhnung ausgerichtet ist. Das Ziel: Die emotionalen Verknüpfungen zum Rauchen werden gelöst. Die Zigarette verliert ihre Funktion als Stressventil, Belohnung oder Pausenritual.

Anders als bei reiner Willenskraft entsteht dabei kein innerer Kampf. Viele Klienten beschreiben es so, dass das Verlangen nach der Sitzung einfach weg ist, ohne dass sie dagegen ankämpfen mussten.

Sparschwein mit Geld neben leerer Zigarettenschachtel
Über 2.500 Euro im Jahr können Familien sparen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören – Geld für schönere Dinge.

Ein rauchfreies Zuhause: Was sich für Ihre Familie ändert

Der Rauchstopp verändert mehr als nur Ihre Gesundheit. Er verändert den Alltag Ihrer ganzen Familie.

Kein heimliches Rauchen mehr auf dem Balkon. Kein schlechtes Gewissen, wenn die Kinder fragen, wo Sie waren. Keine Zigarettenschachteln, die versteckt werden müssen. Stattdessen: ein Zuhause ohne Rauchgeruch, Kleidung, die frisch bleibt, und das gute Gefühl, authentisch ‚Nein‘ sagen zu können, wenn die Kinder später selbst vor der Entscheidung stehen.

Studien zeigen, dass Kinder von Eltern, die aufgehört haben, das Nichtrauchen genauso als Normalität verinnerlichen wie Kinder von Eltern, die nie geraucht haben. Ihr Rauchstopp ist also nicht nur ein Geschenk an Ihre eigene Gesundheit, sondern auch an die Zukunft Ihrer Kinder.

Kinderzeichnung zeigt glückliche rauchfreie Familie
Kinder wünschen sich gesunde Eltern und nehmen das Rauchverhalten ihrer Vorbilder genau wahr.

Raucherentwöhnung in Oldenburg und Umgebung

Die Hypnosepraxis Aureus liegt zentral in Oldenburg und ist gut erreichbar für Menschen aus dem gesamten Umland, einschließlich dem Ammerland.

Heidrun Glenz bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Hypnose mit. Sie ist zertifizierte Hypnose-Masterin, Mitglied der National Guild of Hypnotists (NGH) und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Die Raucherentwöhnung ist einer ihrer Schwerpunkte, und sie hat bereits zahlreichen Menschen aus Oldenburg und der Region geholfen, rauchfrei zu werden.

Wenn Sie unsicher sind, ob Hypnose für Sie der richtige Weg ist, nutzen Sie das kostenlose Telefongespräch. In einem kurzen Austausch können Sie Ihre Fragen stellen und herausfinden, ob die Methode zu Ihnen passt.

Schild mit der Aufschrift Häufige Fragen auf dem Tresen einer Heilpraxis

Häufige Fragen

Passivrauchen ist für Kinder besonders gefährlich, weil ihr Körper sich noch entwickelt. Sie atmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Luft ein als Erwachsene und nehmen dadurch mehr Schadstoffe auf. Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte, Asthma und Mittelohrentzündungen. Bei Säuglingen steigt zudem das Risiko für den plötzlichen Kindstod.

Leider schützt das die Kinder nicht vollständig. Schadstoffe setzen sich in Kleidung, Haaren und auf der Haut fest und werden so in die Wohnung getragen. Dieser sogenannte ‚kalte Rauch‘ (Third-Hand Smoke) kann noch Stunden später von Kindern eingeatmet werden. Ein komplett rauchfreies Umfeld bietet den besten Schutz.

Das Risiko ist deutlich erhöht. Kinder rauchender Eltern greifen später fast dreimal häufiger selbst zur Zigarette. Sie nehmen das Rauchen als normales Erwachsenenverhalten wahr. Die gute Nachricht: Hören Eltern auf, sinkt dieses Risiko wieder auf das Niveau von Kindern aus Nichtraucherfamilien.

Bereits Kleinkinder ab etwa vier Jahren nehmen das Rauchverhalten der Eltern bewusst wahr und ahmen es spielerisch nach. Je älter Kinder werden, desto mehr hinterfragen sie das Verhalten. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder sie direkt auf den Geruch oder die Zigaretten ansprechen.

Ja, sogar ein besonders glaubwürdiges. Kinder verstehen, dass Aufhören schwer ist, und respektieren Eltern, die es geschafft haben. Offen über die eigenen Erfahrungen zu sprechen, warum man angefangen hat und warum man aufgehört hat, kann Kinder später davor bewahren, selbst mit dem Rauchen zu beginnen.